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“Fischfell”?

Echte Firmen haben ernste Namen: “Schulze, Müller, Huber & Associates”. Oder “Deutsche Bahn”. Bei humorvollen Namen winkt der trübe Deutsche meist ab. Könnte unseriös wirken. Aber es gibt auch “Google”, „SpektaCoolHair“ und “Zum goldenen Hirschen”. Und die sind nicht so schlecht.

 

 

Das Problem: Es ist verdammt schwierig, für sich selber einen guten und schutzfähigen Namen zu entwerfen. Ein Name, der des Pudels Kern trifft. Ein Name, der die Botschaft einer Strategieberatung für Marketing und Kommunikation transportiert. Ein Name, der zu uns passt. Und im Ernst: Fast zwei Jahre fiel uns nichts ein. Doof. Das war 2011.

Dann übernahm Kollege Zufall: Einer Freundin (Daniela!) rutschte in einem BAW-Seminar das Wort “Fischfell” heraus. WTF? Nie gehört. Also notiert. Ein Jahr später die Erinnerung an die Notiz in irgendeinem Stapel. “Ein Fisch mit Fell ist etwas ganz Besonderes, Einzigartiges, Unverwechselbares! Der Hingucker in jedem Fischschwarm, sein Fischfell ist der ultimative USP.” Yeah! Das war es – 2013.

Also ran an die Konzeptions- und Design-Buletten. “Fisch mit Fell” – eine quasi unlösbare Aufgabe. Heraus kam eine ganze Familie: Mama-Fellfisch, Papa-Fellfisch, Dick-Fellfisch und die anderen. In Kombination mit dem (damals) trendigen Typo-Duo “Gotham/The Serif”.

Die Sahnehaube: In einigen Staaten der USA ist die “Pelz-tragende Forelle” (“Fur-bearing Trout”) ein Fabelwesen, ähnlich dem bayerischen Wolpertinger. Angler machen sich einen großen Spaß daraus, die Menschen immer wieder damit zu veräppeln (http://www.furbearingtrout.com / http://www.youtube.com/watch?v=KbPye7tAQAE). Nur einen Namen hat er/sie noch nicht. Wenn Sie sich als Pate berufen fühlen, lassen Sie es uns wissen.

Interesse? Ein kleiner Fell-Plausch über Ihre Ziele kostet nichts.

Oder lernen Sie ein paar spannende Freunde des Fischfell-Teams kennen.